Wir rauchen, wir rauchen nicht, wir rauchen...
Auch wenn dieses Thema nicht nur uns Wissersheimer betrifft, möchten wir hier dennoch mal das Rauchverbot in Kneipen ansprechen.
Heute ist eine sogenannte Zwischenlösung des Gesundheitsministeriums - basierend auf dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes - in Kraft gesetzt worden, die das Rauchen in Einraum- bzw. Trinkkneipen, deren Gastfläche kleiner als 75qm ist, unter gewissen Auflagen auch in NRW wieder erlaubt.
Es wurde jedoch bereits angekündigt, dass die Landesregierung dem Landtag einen Gesetzesentwurf vorlegen wird, der das Rauchverbot in Zukunft eindeutig regelt.
Natürlich sind wir uns im Klaren darüber, dass dieses Thema einigen Konfliktstoff birgt, dennoch lautet unsere Meinung dazu:
Gut, dass es (zumindest vorläufig) wieder jedem selbst (respektive dem Wirt) überlassen wird, ob er in seiner kleinen Eckkneipe raucht oder nicht und ob er sich dem Passivrauchen aussetzt oder nicht. Wer als erwachsener Mensch ernst genommen werden möchte, der sollte auch in der Lage sein zu entscheiden, was gut für ihn ist und was nicht.
Verstehen Sie uns nicht falsch - wir wissen auch, dass Rauchen der Gesundheit schadet. Aber das wissen vermutlich auch alle Raucher. Wir meinen jedoch, in einer Demokratie sollte man die Wahl haben - das gilt auch für Nichtraucher.
Projekte und Ferien
Wie Sie sicher festgestellt haben, war es in letzter Zeit etwas ruhiger um den Wissersheimer. Zum einen lag es daran, dass Projekte für Kunden fertiggestellt werden mussten und zum anderen haben wir auch mal Urlaub gemacht. Alle, die uns in letzter Zeit nicht erreichen konnten, bitten wir um Entschuldigung.
Piff, puff, paff - d'r Vujel dä muss eraff!
Von Samstag, den 10. Mai, bis Dienstag, den 13. Mai 2008, fand das diesjährige Schützenfest der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Wissersheim statt. Und das stand dieses Jahr unter einem guten Stern. Herrliches Pfingstwetter und strahlender Sonnenschein bei Temperaturen bis zu 27 Grad ließen das grün-weiß geschmückte Dorf besonders festlich erscheinen. Und besonders durstig war das Dorf auch.
Am Pfingstsonntag - beim Dämmerschoppen nach dem Festzug - herrschte eine tolle Stimmung auf dem Festplatz. Zu allem Überfluss war einige Stunden zuvor auch der von vielen Wissersheimern geliebte FC aufgestiegen, was dann sofort und unüberhörbar mitgefeiert wurde.
Schon Tags zuvor am frühen Samstag Abend bot sich in der untergehenden Sonne ein stimmungsvolles Bild, als der noch amtierende Schützenkönig Philipp Porath nebst seiner Nadine und einem ca. hundertköpfigen Gefolge zum Festball abgeholt wurden. Nachdem die Reihen abmarschiert waren, setzte sich der Zug als Vorgeschmack auf die kommenden Tage mit zünftiger Marschmusik in Richtung Festplatz in Bewegung.
Montags folgte dann der Höhepunkt des diesjährigen Schützenfestes - die neuen Majestäten wurden ermittelt. Neuer Schützenkönig wurde Georg Hecker, der sich mit dem 30. Schuss gegen drei Mitbewerber durchsetzen konnte. Ihm zur Seite steht seine Königin Marion Esser. Neuer Jungschützenprinz wurde Michael Tschachtschal, der sich Jaqueline Vogel-Napiralla zu seiner Prinzessin erwählte. Schülerprinz wurde Kay Hendricks - seine Prinzessin Denise Meul. Die neue Kinderprinzessin heißt Alina Reimer.
Der Wissersheimer gratuliert allen Majestäten und wünscht ihnen eine schöne und spannende Amtszeit. Der Sebastianus Schützenbruderschaft wünschen wir auch für das nächste Jahr wieder ein tolles Fest und wer weiß - vielleicht feiern wir dann auch den UEFA-CUP-Einzug des 1. FC Köln gleich mit?!
Es ist doch nur Wasser!
Haben Sie sich auch schon auf Video on Demand oder das Fernsehen der Zukunft mit günstigen Entertainpaketen gefreut? Oder wollten Sie einfach mal mit etwas mehr als einem 1000er DSL im Internet surfen? Telefonieren vielleicht - ohne zusätzliche Telefonleitung?
Blauen Rohre nährten die Hoffnung - unsere jedenfalls - dass unser geliebtes Wissersheim ein wenig näher an die digitale Zukunft ranrückt. Doch weit gefehlt! Es ist doch nur Wasser.
Gut, ein wenig mehr Wasserdruck und bessere Leitungen können bestimmt nicht schaden, aber man fragt sich doch, warum hat keines der großen Telekommunikationsunternehmen die Gunst der Stunde genutzt und ein paar zusätzliche Kabel in die ohnehin schon ausgehobenen Gräben geschmissen. Ist unser Ort doch so unbedeutend in der schönen, neuen digitalen Welt?
Nun mag es unserem mangelnden Sachverstand geschuldet sein, dass wir einfach davon ausgegangen sind, die legen auch DSL mit rein, aber mal im Ernst: Von den renomierten Anbietern gibt es diesbezüglich auch keine weiteren Auskünfte - außer - dass man doch immer mal wieder auf den einschlägigen Webseiten die Verfügbarkeit prüfen kann. Nun gut - damit müssen wir uns zunächst einmal zufrieden geben.
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