Relaunch nach einem halben Jahr
Nachdem wir erfreulicherweise anhand der täglichen Besucherzahlen und durch viele positive Rückmeldungen der Dorfbewohner feststellen konnten, dass "Der Wissersheimer" sehr gut angenommen worden ist, haben wir uns gedacht:
Wenn er so gut ankommt, können wir ihn vielleicht noch ein bisschen interessanter machen!
In der Hoffnung, dass dies gelungen ist, stellen wir hiermit den neuen "Wissersheimer" vor. Neben dem überarbeiteten Layout ist ein weiterer Punkt hinzugekommen - die DORF-HILFE. In dieser Rubrik möchten wir künftig z.B. Suchanzeigen, z.B. nach vermissten Haustieren, Gegenständen (vielleicht haben Sie ja auf dem letzten Schlepperfest Ihre Schlüssel verloren) oder auch vielleicht einfach mal eine Mitglieder-Werbeaktion für Ihren Verein veröffentlichen.
Diese Rubrik wird zwar keine Werbeabteilung und schon gar kein Kleinanzeigenmarkt für Privatverkäufe, aber nehmen Sie doch einfach Kontakt zu uns auf und wir schauen, was wir für Sie tun können - kostenlos natürlich!
Im Osten geht die Sonne auf...
...im Westen geht sie unter. Und so sieht das aus bei uns in Wissersheim!
Menschen, die schon lange oder gar schon immer hier leben, fällt kaum noch auf, wie schön es hier ist. Als Mensch, der fast 20 Jahre in Köln gelebt hat kann ich Ihnen aber sagen, in Köln habe ich so etwas nie gesehen!
Wissersheim verbreitet an lauen Sommerabenden fast ein bisschen Urlaubsflair. Das und die Menschen hier im Dorf, die auch gerne mal miteinander feiern, tragen in hohem Maße zur Lebensqualität bei, die man als langjähriger Stadtbewohner häufig vermisst hat.
Aktuell ist ja leider ein neues Wohngebiet und damit verbunden jahrelanger Lärm und Dreck geplant. Damit sind - wie man hört - nicht alle Bewohner Wissersheims glücklich. Bleibt zu hoffen, dass die bisher hohe Lebensqualität nicht nachhaltig verloren geht.
Fetter Sound
Wenn so ein LANZ durchs Dorf fährt, spürt man es zuweilen sogar in der Magengegend - so geschehen am vergangenen Wochenende. Unsere "Freunde alter Schlepper" hatten geladen und viele waren gekommen. Nicht wenige davon kampierten bereits am Freitag Abend gegenüber vom Festgelände in der Nievenheimer Straße mit ihren Wohn- bzw. Bauwagen.
Samstags war dann auch richtig was los. Die großen Kinder liefen mit leuchtenden Augen durch die sorgfältig aufgestellten Reihen der historischen Maschinen - die kleinen Kinder vergnügten sich auf dem Karussell oder beim Ponyreiten. Für alle war jedenfalls wieder bestens gesorgt. Essen und Getränke zu moderaten Preisen (Kölsch = 1 € !!!) luden zum langen Verweilen ein. Das taten dann auch viele. Wie man hörte, Freitags sogar bis um zwei Uhr nachts - Samstags dann bis halb zwei. Und Spaß gemacht hat es. Das spiegelte sich auch im regen Andrang wider. Man hatte den Eindruck, dass mehr Gäste als letztes Jahr das Fest besucht haben.
Auch wenn am Sonntag das Wetter nicht so richtig mitspielte - die ganze Veranstaltung muss man wieder einmal als gelungen bezeichnen und es ist mit Sicherheit davon auszugehen, dass sie in Zukunft immer mehr Fans gewinnen wird.
Schlepperfreunde - dat hat ihr joot jemaat und wir freuen uns aufs nächste Jahr. In Kürze werden wir sicher auch noch eine 2008er Fotogalerie von Andreas Bräuer hier veröffentlichen - nur falls Sie es verpasst haben sollten.
Unser Dorf soll schöner werden...
...finden wir. Angesichts dieser Bilder sind wir da doch eher skeptisch. Wenn Sie an einem sonnigen Tag einfach mal ein wenig durch die Felder rund um Wissersheim spazieren, treffen Sie immer wieder auf illegal entsorgten Müll. Seien es Matratzen, die in einem Wassergraben abgeladen werden, leere Farbeimer am Wegesrand oder Bauschutt von der letzten Badrenovierung.
Letzteren abzuladen finden einige Menschen offensichtlich mittlerweile völlig legitim - man stopft damit ja lediglich die Löcher aufgeweichter Feldwege. Dass sich daran Menschen und Tiere verletzen können, scheint auch niemanden davon abzuhalten. Dies ist besonders ärgerlich, weil der Weg zur nächsten Mülldeponie nicht besonders weit ist. Zugegebenermaßen - umsonst ist das nicht - aber wer sich ein neues Bad, eine neue Küche oder neue Betten leistet, der sollte auch in der Lage sein, ein paar Euro für die Entsorgung seines Mülls aufzubringen. Die meisten Sachen ließen sich ohnehin kostenlos über den Sperrmüll entsorgen.
Müll wild zu entsorgen ist kein Kavaliersdelikt. Man kann nur hoffen, dass künftig drastischere Strafen verhängt werden, wenn solche Vorfälle bekannt werden. Im Moment zahlt jeder einzelne von uns für diese illegale Entsorgung, denn irgendwer - häufig ist es die Gemeinde - räumt den Dreck schließlich weg.
Mal abgesehen davon, dass wir auf diese Weise nie einen Preis gewinnen werden, würden sich sicher viele Wissersheimer darüber freuen, wenn Sie beim Spaziergang nicht täglich auf neue Müllhalden stoßen würden. Denn eigentlich ist es doch sehr schön hier, finden Sie nicht?
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